Herausgeber

Gustav-Wilhelm Bathke, Prof. Dr. sc.phil., Universität Halle-Wittenberg
Christa Cremer-Renz, Prof. em. Dr. päd., Universität Lüneburg
Ludwig Huber, Prof. em. Dr. phil., Dr. h.c., Universität Bielefeld
Jürgen Lüthje, Dr. jur., Dr. h.c., Hamburg
Clemens Klockner, Prof. Dr. h.c. mult., bis Dezember 2008 Präsident der Fachhochschule Wiesbaden
Beate Meffert, Prof. Dr.-Ing., Humboldt-Universität zu Berlin
Klaus Palandt, Dr. jur., Min. Dirig. a.D., Landesbergen b. Hannover
Ulrich Teichler, Prof. em. Dr. phil., Universität Kassel
Wolff-Dietrich Webler, Prof. Dr. rer. soc., Institut für Wissenschafts- und Bildungsforschung Bielefeld (geschäftsführend)
Andrä Wolter, Prof. Dr. phil., Humboldt-Universität zu Berlin, Institut f. Erziehungswissenschaften, Abt. Hochschulforschung

Gustav-Wilhelm Bathke, Prof. Dr. sc. phil. et. Dr. paed.

Jg. 1945, Nach Abitur und Lehre als Rinderzüchter von 1964 bis 1968 Lehrerstudium an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Staatsexamen mit Lehrbefähigung für Polytechnische und Erweiterte Oberschule; von 1968 bis 1978 Aspirant, Assistent und Oberassistent im Wissenschaftsbereich Hochschulpädagogik des lnstituts für Pädagogik bzw. der Sektion Erziehungswissenschaft,
1976 Promotion A (Dr. paed.) Fachgebiet Hochschulpädagogik, wissenschaftliche Schwerpunkte:
Hochschulstudium, Einstellungsforschung, Gruppenanalysen.
Student - Seminargruppe - Gruppenberater;
von 1978 bis 1990 Zentralinstitut für Jugendforschung in Leipzig, Abteilung Studentenforschung (Jan. 1990 Abteilungsleiter), 1985 Promotion B (Dr. sc. phil.) Fachgebiet Soziologie; wissenschaftliche Schwerpunkte: soziale Reproduktion der Intelligenz in der DDR, Zusammenhänge zwischen sozialer Herkunft und Persönlichkeitsentwicklung von Studenten, Sozialisationsinstanzen an der Hochschule, geschlechtsspezifische Differenzierungen, Lehre und Lehrkräfte im Urteil der Studierenden, Lehrkräfte-Studenten-Verhältnis, Lehrerstudenten; ab 1988 Honorardozent für Hochschulpädagogik an der Karl-Marx-Universität Leipzig;
1991, nach Auflösung des ZIJ, Tätigkeit für das Hochschul-Informations-System (HIS-GmbH) Hannover, Leiter der HIS-Außenstelle an der Universität Leipzig; wissenschaftliche Schwerpunkte: soziale Herkunft von Studienanfängern, aktuelle Probleme ostdeutscher Studienanfänger, berufliche Integration und Befindlichkeit von jungen ostdeutschen Akademikerinnen und Akademikem verschiedener Fachrichtungen und besonders Ingenieurinnen; Vorsitzender der Gesellschaft Jugend- und Sozialforschung e. V. Leipzig (1991).

Christa Cremer-Renz, Prof. Dr. päd.

Frau Cremer-Renz wurde 1945 in Hoya an der Weser geboren. Schulbesuch in Essen, nach dem Abschluss der Mittleren Reife Ausbildung im Friseurhandwerk, 1965 Fortsetzung der Schullaufbahn, 1967 Wirtschafts- und sozialwissenschaftliches Abitur in Wattenscheid. Studium der Erziehungswissenschaft, Soziologie, Politologie, Psychologie und Philosophie in Köln, Dortmund und Bielefeld mit Abschluss Diplom-Pädagogin (1972), Promotion zum Dr. päd. 1974, nach verschiedenen Stationen als Wiss. Mitarbeiterin in Paderborn, Münster und Dortmund im Bereich Lehren, Lernen, Jugendforschung 1982 Berufung zur Professorin an der FH Nordostniedersachsen (FH NON), Fachbereich Sozialwesen in Lüneburg, ab 1983 bis 1994 verschiedene Wahlämter in der akad. Selbstverwaltung (Dekanin, örtliche Beauftragte für die Durchführung der Hochschulzugangsprüfung, zentrale Frauenbeauftragte der FH NON, Gründungskommission des Fachbereiches Sozialwesen der Fachhochschule Merseburg in Sachsen-Anhalt, Landessprecherin der nds. Fachhochschul-Frauenbeauftragten, Errichtungskommission zum Aufbau des Studiengangs Wirtschaftsrecht an der FH NON, 1995-2/1996 Prorektorin, Mitglied der NHG-MWK-Arbeitsgruppe zur Reform des NHG), in dieser Zeit drei Fachtagungen zur Bildungs- und Sozialarbeit für Mädchen und Frauen. 2000/2001 Mitglied im Expertenrat des Wissenschaftsministeriums Nordrhein-Westfalen (sog. Erichsen-Kommission). 1996-2006 Präsidentin der Fachhochschule Nordostniedersachsen, Lüneburg, 2006/2007 Übergangspräsidentin (Doppelpräsidium) der Universität Lüneburg.

Ludwig Huber, Prof. em. Dr. phil.

Prof. em. für Pädagogik (m. d. Schwerpunkt Wissenschaftsdidaktik) und Wiss. Leiter des Oberstufen-Kollegs des Landes Nordrhein-Westfalen an der Universität Bielefeld;
Jg. 1937, Studium der klassischen Philologie und Ev. Theologie in Freiburg i.B., Hamburg, Tübingen, London. Promotion in Klass. Philologie, Tübingen 1963. Berufliche Stationen und zeitw. Funktionen:
Wiss. Assistent an den Universitäten Göttingen und Bielefeld; Professor für Hochschuldidaktik und mehrfach Geschäftsführender Direktor am Interdisziplinären Zentrum für Hochschuldidaktik Hamburg; Vizepräsident der Universität Hamburg; Fachgutachter der DFG für Erzichungswissenschaft; Mitglied im Editorial Board des European Journal of Education; Mitglied des Consortium of Higher Education Researchers (CHER), der European Association for Research and Development in Higher Education (EARDHE), der britischen Society for Research into Higher Education (SRHE), der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE). Spezialgebiete: Wissenschaftsdidaktik, Hochschulsozialisationsforschung, Bildungstheorie.

Jürgen Lüthje, Dr. jur.

Ehem. Präsident der Universität Hamburg;
Jg. 1941, Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Berlin (FU) und Bonn. Jur. Staatsprüfungen l967 Köln und 1973 Düsseldorf. Berufl. Stationen und zeitw. Funktionen: Wiss. Mitarbeiter an der Universität Bochum und beim HochschulinformationsSystem (HIS); Justitiar der Universität Bochum; Vorstandsmitglied der Bundesassistentenkonferenz (BAK); Wiss. Mitarbeiter im Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft, Kanzler der Universität Oldenburg, Spezialgebiete: Wissenschaftsverwaltung, Wissenschaftspolitik, Wissenschaftsrecht.

Clemens Klockner, Prof. Dr. h.c. mult.

Angaben folgen


Beate Meffert, Dr.-Ing.

Professorin für Signalverarbeitung und Mustererkennung, Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Informatik.
Arbeitsgebiete: Signalverarbeitung (Biosignale, Bilder), Mustererkennung, Biomedizinische Technik, Theorie und Applikation orthogonaler Transformationen. Aktuelle Forschungsprojekte:
TEGRA - ein Messgerät für die Weltraumforschung; Sensorstation 2000 - ein Beitrag zur kooperativen Verifikation von Abrüstungsmaßnahmen.
Jg. 1947, Ausbildung zur Funkmechanikerin, Studium der Theoretischen Elektrotechnik an der Technischen Hochschule Ilmenau (Diplom 1971), 1976 Promotion A an der Math.-Nat. Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin, 1983 Promotion B, Sektion Elektronik, 1984 Berufung zur Hochschuldozentin an der Sektion Elektronik der Humboldt-Universität, 1989 Berufung zur ordentlichen Professorin an der Sektion Elektronik, 1993 Neu-Berufung in eine C4-Professur für das Fachgebiet Signalverarbeitung und Mustererkennung am Institut für Informatik der Humboldt-Universität zu Berlin. Verheiratet, zwei Kinder.
Zeitweilig Dekanin des Fachbereichs Elektrotechnik, stellv. Dekanin der Math.-Nat. Fakultät II, Mitglied des Akad. Senats der Humboldt-Universität, Vorsitzende der Kommission für Entwicklungsplanung der Humboldt-Universität, Mitglied im Gründungssenat der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Brandenburg.
Mitgliedschaften in der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik, des Deutschen Hochschullehrerinnenbundes, des Kuratoriums der Stiftung „Konsul Karl und Dr. Gabriele Sandmann", Fachverband „Frauen in Naturwissenschaft und Technik" und „Frauen in der Informatik".

Dr. jur. Klaus Palandt, Min. Direktor a.D.

Ehem. Leiter der Hochschulabteilung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur,
Fachgebiete: Hochschulorganisation (Stiftungshochschulen), Hochschulrecht allgemein, Hochschul-Fundraising, Qualitätssicherung (Evaluation), Dienstrecht (Professorenbesoldung)

Ulrich Teichler, Prof. em. Dr. Dr. h.c.

Professor em. für Berufs- und Hochschulforschung an der Gesamthochschule Kassel-Universität sowie Professor of Education and Social Policy an der North-Western-University, Evanston, USA.
Jg. 1942, Berufl. Stationen und zeitw. Funktionen: Wiss. Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin; Gastwissenschaftler am Staatsinstitut für erziehungswiss. Forschung in Tokyo; Vizepräsident der Gesamthochschule Kassel; Fellow am Netherlands Institute for Advanced Study in the Humanities and Social Sciences, Wassenaar; langjähriger Geschäftsf. Direktor des Wiss. Zentrums für Berufs-und Hochschulforschung der Gesamthochschule Kassel; Vorsitzender der Vereinigung für Sozialwiss. Japanforschung; Vice-President der Society for Research into Higher Education; Mitglied der Steering Group des Consortium of Higher Education Researchers (Sekretär von CHER im Gründungsjahr 1988/89).
Spezialgebiete: Beziehungen von Hochschule und Beruf, Hochschulsysteme im internationalen Vergleich, Auslandsstudium.

Wolff-Dietrich Webler, Prof. Dr. rer. soc. MA.

Leiter des Instituts für Wissenschaft- und Bildungsforschung Bielefeld (IWBB)
Jg. 1940, Studium der Geschichte, Soziologie, Pädagogik und des Staats- und Verwaltungsrechts in Heidelberg und Mannheim; Magisterexamen 1971, Heidelberg, Promotion in Soziologie 1979, Bielefeld. Berufliche Stationen und zeitweilige Funktionen: Wiss. Mitarbeiter in den Universitäten Heidelberg und Bielefeld. Lehrbeauftragter für Bildungssoziologie an der Universität Bielefeld; Vorsitzender des Gesamthochschulrates des Landes Baden-Württemberg; Aufbaubeauftragter und langjähriger Geschäftsführender Direktor des Interdisziplinären Zentnrums für Hochschuldidaktik (IZHD) Bielefeld; Sprecher der Arbeitsgruppe Hochschulforschung der Deutschen Gesellschaft für Soziologie; Mitglied der (British) Society for Research into Higher Education (SRHE), der European Association for Research and Development in Higher Education (EARDHE), des Consortium of Higher Education Researchers (CHER) und 12 Jahre Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Hochschuldidaktik (AHD) (1989-2001). Mitbegründer und Deutscher Repräsentant im International Consortium for Educational Development in Higher Education (ICED), dem Weltverband der nationalen Organisationen für „Staff and Educational Development“ (1993-2001), Ehrenprofessor und wissenschaftlicher Leiter des Interdisziplinären Zentrums für Lehre und Lernen (IZLL) in Akademien und Universitäten in Jaroslawl/Wolga (Russland). Professor of Higher Education, University of Bergen (Norway), Spezialgebiete: Bildungssoziologie, Hochschulforschung (insbesondere Hochschuldidaktik), Hochschulgeschichte.

Andrä Wolter, Prof. Dr. phil. habil.

Professor für Organisation und Verwaltung im Bildungswesen an der TU Dresden, ehem. Leiter der Abteilung II Hochschul- und Studentenforschung bei HIS Hochschul-Informations-System GmbH Hannover.
Studium der Erziehungswissenschaft, Soziologie und Geschichte in Oldenburg, Erweiterung des Lehramtsstudiums (bis 1972) zum Diplom (1976), dort Wissenschaftlicher Assistent (Methoden empirischer Sozialforschung) im Fachbereich Pädagogik (1975-1980), bis 1984 in der Forschung (“Studierende ohne Abitur”), Assistenz (Bildungsforschung) bis 1990 und 1986 Promotion zum Dr. phil.. , 1992 Habilitation für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Bildungsforschung und Bildungsplanung an.
1991 bis 1993 Leitung des Arbeitsbereichs für Hochschule/Forschungseinrichtungen am Institut für Entwicklungsplanung und Strukturforschung GmbH an der Universität Hannover, 1993 Professur für Organisation und Verwaltung im Bildungswesen an der TU Dresden,1997 Forschungsaufenthalt an der University of British Columbia in Vancouver, Canada, von 2004 - 2006 Leitung der Abteilung II Hochschul- und Studentenforschung bei HIS Hochschul-Informations-System GmbH Hannover.
Gegenwärtige Forschungsschwerpunkte beziehen sich auf die Entwicklung der Bildungsnachfrage und des Hochschulzugangs, auf Lebenslanges Lernen und Hochschulen, Governance/Steuerung in und von Hochschulsystemen und andere Aspekte der Hochschulreform, auf Survey- und statistikbasiertes Bildungsmonitoring sowie nationale und internationale Bildungs- bzw. Hochschulberichterstattung.